Mythen um den Beckenboden entlarven
Mythen um den Beckenboden entlarven
Was stimmt wirklich?
Gemeinsam mit unserem Expertenteam haben wir verschiedene Mythen über den Beckenboden gründlich untersucht und entlarvt. Hier stellen wir einige der häufigsten Missverständnisse rund um den Beckenboden vor:
Mythos 1:
Nur ein kräftiger Beckenboden ist ein fitter Beckenboden.
Fakt:
Ein fitter Beckenboden kann bewusst kraftvoll angespannt, aber auch gut entspannt werden. Das Halten einer Anspannung sowie ein rascher Wechsel von An- und Entspannung sind Grundlagen für ein reaktives Funktionieren des Beckenbodens im Alltag! Es gehört also mehr dazu als ‘Kraft’!
Mythos 2
Ein Kaiserschnitt schont den Beckenbodens
Fakt:
Auch nach eine Kaiserschnitt kann der Beckenboden geschwächt sein, z.B. durch die körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft und den steigenden Druck.
Mythos 3
Beckenbodenübungen sind nur für Probleme wie Inkontinenz wichtig.
Fakt:
Ein gut trainierter Beckenboden verbessert z.B. auch die Haltung, unterstützt die Wirbelsäule und fördert das sexuelle Wohlbefinden.
Mythos 4
Beckenbodentraining ist überwiegend für Frauen nach der Geburt wichtig
Fakt:
Beckenbodentraining ist in allen Lebenslagen wichtig. Egal, ob während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder darüber hinaus: Unabhängig von der Lebenslage sollte jede Frau regelmäßig zur Prävention trainieren, da Probleme z.B. durch hormonelle Veränderungen oder Belastungen entstehen können